<![CDATA[MILESAHEAD AG - Blog]]>Tue, 30 Mar 2021 11:05:54 +0200Weebly<![CDATA[MilesAhead Newsline 30.03.2021]]>Tue, 30 Mar 2021 07:00:46 GMThttps://milesahead.ch/blog/milesahead-newsline-30032021

Kuratiertes Wissen rund um Marketing, CRM und aus der digitalen Welt

Kundenbindung
Key findings aus dem Loyalty Barometer Report 2021 von Merkle. 1) Das Sammeln von Punkten für Prämien ist nach wie vor die beliebteste Mechanik von Treueprogrammen. Die Kunden bevorzugen es, die erworbenen Punkte für Rabatte einzulösen. 2) Kunden fühlen sich bei Marken am wohlsten, welche die Kundenbeziehung und die Kaufhistorie nutzen, um das Kundenerlebnis zu verbessern, z. B. durch den Erhalt personalisierter Angebote auf Basis der individuellen Kaufaktivitäten. 3) Drei wichtige Taktiken ermöglichen es Marken, Beziehungen zu pflegen und emotionale Loyalität zu fördern: durch Überraschungen begeistern, dem Kunden das Leben leichter machen und einfach "Danke" sagen. >> merkleinc.com

Loyalty-Programm News
Konvergenz von Luxus, Loyalität und Online-Handel. Loylogic lanciert Dezerved, einen exklusiven Online-Marktplatz, bei dem Mitglieder von Treueprogrammen Bargeld, Punkte oder Meilen für eine kuratierte Auswahl attraktiver Angebote führender globaler Marken verwenden können. Die Plattform verspricht unschlagbare Rabatte auf die begehrtesten Luxusgüter der Welt und eine Auswahl an Elite-Erlebnissen. Auf Dezerved finden sich High-End-Namen wie Farfetch, Sony, Fitbit und Parmigiani Fleurier sowie Luxushotel-, Uhren-, Gourmet- und Elektronikmarken. >> loylogic.com

Wie Zooplus von "Subscribe & Save" profitiert: Zwei der 8,3 Millionen Zooplus-Kunden nutzen das "Subscribe & Save"-Programm des Tierbedarfsversenders. Insgesamt generieren sie mit ihren regelmässigen Bestellungen Bruttoumsätze von über einer Milliarde Euro. Das Umsatzwachstum der Stammkunden ist deutlich höher als das Gesamtwachstum und die Umsätze pro Kunde und Jahr liegen mit 536 Euro 86 Prozent über denen von Wiederholungskäufern ohne "Subscribe & Save". >> excitingcommerce.de

​Dish Bonus: Digitale Kundenbindung mit Miles&More und Payback. Die Gastronomie lebt von ihren Stammkunden. Um mehr davon zu gewinnen, werden gern Bonusprogramme eingesetzt. Auch Dish Bonus setzt auf diese Methode und präsentiert sich als attraktives, neues Kundenbindungsprogramm für die Gastronomie. Schliesst sich ein Gastronomiebetrieb Dish Bonus an, profitiert er von vielen Vorteilen. Der Bekanntheitsgrad erhöht sich enorm, da jeder teilnehmende Betrieb von Payback und von Miles&More beworben wird. Damit haben sich die beliebtesten Bonusprogramme zusammengeschlossen und lassen nun auch die Gastronomie an ihrem Erfolg teilhaben. >> dish.co

Urban Outfitters testet kostenpflichtiges Loyalty-Programm zur Steigerung der Kundenbindung. Der Einzelhändler möchte die Besucherzahlen in den Geschäften erhöhen und sein schnell wachsendes digitales Geschäft unterstützen. Für 98$ pro Jahr gibt es eine breite Palette von Vorteilen, darunter kostenlosen Versand und Rückversand, einen Rabatt von 15% auf Einkäufe, einen 10-$-Gutschein jeden Monat, ein vergünstigtes Abonnement für den Kleiderverleihdienst nuuly und Zugang zu Aktionen und Veranstaltungen in den Stores. >> marketingdive.com

Zalando Plus hat zwischenzeitlich 500'000 zahlende Mitglieder. Diese generieren dreimal soviel GMV wie der Durchschnittskunde und weisen einen deutlich höheren NPS Score auf. Plus soll im 2021 in weiteren Ländern ausgerollt werden. >> excitingcommerce.de

Edeka Nord führt DeutschlandCard ein. Mit Edeka Nord hat das Loyalty-Programm DeutschlandCard einen weiteren Partner gewonnen. Teilnehmer des Multipartner-Bonusprogramms können ab sofort auch bei jedem Einkauf in teilnehmenden norddeutschen EDEKA-Märkten ihr Punkte-Konto füllen: Sie erhalten pro 2 Euro Einkauf einen Punkt gutgeschrieben. Die gesammelten Punkte können anschliessend bei allen teilnehmenden Partnern an der Kasse mit den Einkäufen verrechnet, gegen Prämien eingelöst oder an wohltätige Organisationen gespendet werden. >> deutschlandcard.com

jö Bonus Club und Bluecode schaffen mit jö&GO! den bequemsten und schnellsten Kassenprozess Österreichs. Das grösste Kundenbindungsprogramm in Österreich bringt durch „jö&GO!“ ein völlig neues Einkaufserlebnis in den stationären Handel. Ab sofort können jö Mitglieder nicht nur mit einem Scan gleichzeitig Ös sammeln und den Einkauf bezahlen, sondern auch entspannter ihren Einkauf einpacken und einfach gehen. Gerade jetzt wichtig: vollkommen kontaktlos und hygienisch. >> ots.at

Customer Experience
Fokus auf Kundenerlebnisse sorgt für nachhaltiges Wachstum. Die Studie «The Business of Experience» von Accenture Interactive nimmt das Thema «Experience» – Kundenerlebnisse unter die Lupe. Ziel der Studie war es, zu verstehen, welche Rolle das Kundenerlebnis für langfristiges Unternehmenswachstum, Beständigkeit und Relevanz spielt. So übertreffen der Studie zufolge Unternehmen, die ihr gesamtes Unternehmen darauf ausrichten, aussergewöhnliche Erlebnisse für ihre Kunden, Mitarbeiter und die Gesellschaft zu schaffen, ihre Mitbewerber in puncto Rentabilität im Vorjahresvergleich um das Sechsfache. >> werbewoche.ch 

Customer Journey: So werden Nutzer zu Käufern. Bevor Shopbetreiber in der Lage sind, Kunden an allen Touchpoints im Shop personalisiert anzusprechen, müssen sie diese Kontaktpunkte genau kennen. Doch das Verständnis der Customer Journey variiert von Händler zu Händler. Welche Daten und Analysen nötig sind und welche Massnahmen sich für eine individualisierte Kundenreise anbieten. >> etailment.de

Marketing Automation
Diese 10 Fehler in der Marketing Automation sollten Sie vermeiden. Marketing Automation birgt für Unternehmen enorm viel Potenzial - hält aber auch jede Menge Fallstricke bereit. Welche Fehler im Umgang mit der Technologie lauern und wie sich diese vermeiden lassen. >> onetoone.de

E-Commerce
Schweizer Online-Handel wuchs 2020 um 27 Prozent. In der Schweiz hat der Online-Handel 2020 infolge Corona und temporärem Shutdown stark zugelegt, und zwar um 27,2 Prozent. Der Umsatz 2020 erreichte ein Volumen von 13,1 Mrd. Schweizer Franken, 2,8 Mrd. mehr als im Vorjahr. Grösste Gewinner waren Möbel, Sport und Lebensmittel. Dabei legten Händler, die sowohl stationär als auch online arbeiten, am stärksten zu. >> handelsverband.swiss

Mobile Endgeräte übernehmen die Führung im europäischen E-Commerce. Einer Studie von Forrester zufolge kommt der aktuelle E-Commerce-Boom zu mehr als der Hälfte von mobilen Endgeräten (Smartphones und Tablets). Klassische Desktop-Computer verlieren an Bedeutung. Aber auch der Anteil von Tablets nimmt zu Gunsten von Smartphones seit 2014 kontinuierlich ab. Online-Käufer nutzen ihre mobilen Geräte nicht mehr nur zur Recherche, sondern zunehmend auch für den tatsächlichen Kauf. >> internetretailing.net

Mobile Apps
Shopping-Apps boomen. Die Pandemie hat nicht nur die Nachfrage nach Online-Shopping, sondern auch die Nutzung von Einkaufs-Apps anscheinend deutlich vorangetrieben. Bei den meist genutzten Anwendungen auf dem Smartphone müssen sie sich lediglich noch ganz knapp den Musik-Apps geschlagen geben. >> helpcenterapp.com

H&M startet App für Bekleidungsberatung. H&M hat in Grossbritannien eine App auf den Markt gebracht, die Männern persönliche Stilberatung bietet. Im Vorfeld wird ein Profil der Kunden mit Angaben unter anderem zu Körper- und Kleidergrösse erstellt, im Anschluss folgen Tipps für die passende Kleidung. Über Chat kann auch mit persönlichen Stylisten kommuniziert werden. Sorted by H&M bietet Orientierung und Inspiration durch Beratung von menschlichen Stylisten und künstlicher Intelligenz. >> fashionunited.de

Die Customer-Engagement-Plattform Airship hat für den Branchenreport "Push-Benachrichtigungen & Mobile Engagement: Benchmark 2021" die Daten von mehr als 600 Milliarden Push-Benachrichtigungen analysiert, die im Jahr 2020 an mehr als 2 Milliarden Nutzer ausgeliefert wurden. Der Vergleich konzentriert sich auf die drei Schlüsselbereiche Opt-in-Raten, Direct-Open-Raten und monatliche Push-Benachrichtigungen pro Nutzer und soll dabei helfen, die eigene mobile Push-Strategie zu bewerten und zu verbessern. Interessant dass Android gegenüber iOS insgesamt höhere Opt-in wie auch Direct-Open-Raten aufweist. >> airship.com

Zu guter Letzt
Die Deep-Fake-Fun-App Wombo ermöglicht es, jedes Bild mit eigenen Gesichtsbewegungen zu animieren und so Fotos zu Musik singen zu lassen. Die App wirbt mit einem singenden Elon Musk. >> wombo.ai
]]>
<![CDATA[Neue Branchen entdecken Loyalty-Marketing]]>Sun, 14 Feb 2021 23:00:00 GMThttps://milesahead.ch/blog/neue-branchen-entdecken-loyalty-marketing
Die Disziplin des modernen Loyalty-Marketing hat sich anfangs der 80er Jahre in den USA entwickelt. Nachdem zu Beginn der 80er Jahre zuerst die grossen US-Airlines American mit „AAdvantage“ und United mit „Mileage Plus“ ihre Meilenprogramme ins Leben gerufen haben, folgten Mitte der 80er weitere Branchen wie Hotellerie (Marriot mit “Honored Guest“), Warenhäuser (Neiman Marcus “InCircle“) und Kreditkarten (America Express Platinum Cards). 

40 Jahre später sind Loyalty-Programme als Instrument zur Kundenbindung in Branchen wie Airlines, Hotellerie, Kreditkarten, Warenhäuser, Lebensmittel oder Apotheken rund um den Globus allgegenwärtig.

Doch in jüngerer Vergangenheit haben zunehmend weitere Branchen das Prinzip von systematischer und langfristiger Kundenbindung durch Belohnung und Anerkennung, mit dem Ziel der Maximierung des Kundenwerts und der Generierung von langfristig positiven Ergebnissen für das Unternehmen, entdeckt.
Getrieben durch gesättigte Märkte, Angleichung von Preis und Produkt sowie neuen und kostengünstigeren technologischen Möglichkeiten, schiessen neue Kundenbindungsprogramme in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden.

Immer mehr Branchen wie Versicherungen, Finanzdienstleister, Systemgastronomie, Markenartikelindustrie, Einzelhandel, Convenience-Stores, Unterhaltung, Automobil, sogar die Tech-Branche entdecken die Disziplin des Loyalty-Marketing und wollen dadurch einen Wettbewerbsvorteil aufbauen, die Marketinggelder effektiver einsetzen, die Marketingressourcen effizienter nutzen und das Bedürfnis der Kunden nach Belohnung und Anerkennung befriedigen.

Ausgewählte Branchen und Beispiele von Unternehmen mit Kundenbindungsprogrammen werden nachfolgend vorgestellt.

Versicherungen

Vorreiter bei den Krankenkassen war Discovery aus Südafrika mit ihrem „Vitality“-Programm, welches bereits 1997 eingeführt wurde. Das Programm belohnt einen gesunden Lebensstil der Discovery-Mitglieder und möchte diese dadurch zu einer Verhaltensänderung bewegen.

Im Schweizer Krankenversicherungsmarkt hat sich in den letzten Jahren einiges getan und verschiedene Player haben Kundenbindungsprogramme eingeführt. Im 2017 erblickte Helsana+ das Licht der Welt. Das Programm konnte sich knapp vier Jahre nach Lancierung bereits in den Top10 der Schweizer Loyalty-Programme platzieren.
Vom Erfolg von Helsana+ angetrieben, folgten im 2020 weitere Krankenversicherer wie die CSS mit active365 oder die Swica mit Benevita dem Beispiel von Helsana.

Nicht nur die Krankenversicherer haben Loyalty-Marketing für sich entdeckt, auch bei den Schadenversicherern gibt es erste Ansätze für Kundenbindungsprogramme wie beispielsweise den Drive Coach von Smile, welcher die Mitglieder für sicheres Fahren belohnt.

Die Herausforderung für die Unternehmen der Versicherungsbranche besteht vor allem in der geringen Anzahl der Kundeninteraktionen, insbesondere mit den Kunden, die wenig Leistungen in Anspruch nehmen und im Sinne der Versicherung die besseren Kunden darstellen. Durch ein Kundenbindungsprogramm sollen verstärktes Engagement mit den Kunden erreicht und Mehrwerte zur Verfügung gestellt werden, mit dem Ziel der Kundenbindung respektive der geringeren Abwanderung.

Finanzdienstleister

Für die Branche der Finanzdienstleister ist Loyalty-Marketing grundsätzlich nicht neues, existieren Kreditkarten-Programme doch bereits seit bald 40 Jahren. Die etablierten Player fokussieren sich allerdings stark auf die Incentivierung der Kredikartenzahlung oder im Falle der Banken auf die Förderung des Wechsels von der Zahlung in Bar oder mit Debitkarte, hin zur Zahlung mit Kreditkarte. 

Verschiedene Finanzdienstleister haben in den letzten Jahren ihre Programm über die reine Incentivierung von Kreditkartenzahlungen hinaus ausgebaut.
So belohnt Citibank mit „ ThankYou Rewards “ auch Zahlungen vom Kontokorrentkonto und die Nutzung von anderen Bankprodukten. Die Bank of America gewährt den Mitgliedern des „Preferred Rewards“ Programms verschiedene Vorteile wie Vorzugszinsen oder Reduktion der Kreditkartengebühren und Hypothekarzinsen, in Abhängigkeit des Kontostands. Barclays betreibt mit „Blue Rewards“ sogar ein kostenpflichtiges Programm, mit welchem die Mitglieder für eine monatliche Teilnahmegebühr Cashback auf diverse Leistungen wie Debitkartenzahlungen, Hypotheken, Versicherungen oder Privatkredite erhalten.

Auch Unternehmen aus dem FinTech Bereich machen sich die Mechanismen von Loyalitätsprogrammen zu nutze.  
Mit Bumped, einem neuen Loyalty-Programm, können Konsumenten beim Einkaufen Anteile von Aktien erwerben. Nach Anmeldung in der Bumped App erhalten Teilnehmer für ihre Einkäufe bei den teilnehmenden Unternehmen Anteile an einem breit angelegten Exchange Traded Fund (ETF), der durch Aktienanteile von bis zu vier favorisierten Unternehmen des Teilnehmers ergänzt wird.
Auch die mobile Bank Vivid Money will mit einem Bonusprogramm den Unterschied zu etablierten Smartphone-Banken wie Revolut oder N26 machen. Verschiedene Transaktionen werden dabei mit Cashback, den „Stock Rewards“ belohnt. Dabei wird das Cashback an eine Aktie der eigenen Wahl gekoppelt: Steigt der Aktienkurs später, steigt auch der Wert der Stock Rewards. Sinkt der Aktienkurs hingegen, so ist ein Fallschirmmechanismus eingebaut und man macht keinen Verlust. Auch Gamification spielt beim Cashback-Programm eine Rolle: Rankings zeigen Personen, die an bestimmten Orten am meisten ausgeben haben, und belohnt sie mit einem höheren Cashback. 
Klarna, der weltweit führende Zahlungsanbieter und Shopping-Service, hat im Sommer 2020 ein Kundenbindungsprogramm mit dem Namen Vibe gestartet und ist damit der erste "Buy now, pay later"-Dienstleister, der ein Prämienprogramm anbietet.
Systemgastronomie

In der Systemgastronomie haben vor allem die grossen internationalen Ketten neue Loyalty-Programme auf den Markt gebracht. Einige Beispiele noch relativ junger Programme:

​Erwähnenswert ist an dieser Stelle auch die poinz App, welche sich in der Schweiz grosser Beliebtheit erfreut und es in die Top10 der Schweizer Loyalty-Programme geschafft hat. Mit poinz können Nutzer zwar bei Unternehmen verschiedenster Branchen Punkte sammeln, Restaurants sind allerdings einer der grossen Schwerpunkte von poinz.

Markenartikelindustrie

Der grosse Trend in der Markenartikelindustrie lautet D2C, also Direct-to-Consumer. Die Markenartikelhersteller bauen den Direktabsatz auf mit dem Ziel, den Handel zu umgehen und die Handelsmarge selbst einzustreichen. Kundenbindung wird dabei bei vielen Unternehmen zu einem immer relevanteren Thema.

Grosse internationale Markenartikel-Brands haben in den letzten Jahren signifikante Mittel in Direktabsatz und Kundenbindungsprogramme investiert. Beispiele dafür sind der Pampers Club, Nike Plus oder der Adidas Creators Club.

Auch die Luxusindustrie entdeckt Loyalty-Marketing. So hat vor kurzem der Schweizer Luxusuhrenhersteller Louis Erard in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Loyalitätsunternehmen qiibee ein einzigartiges Blockchain-gestütztes Treueprogramm lanciert. Sammler werden für jeden Einkauf auf louiserard.com mit Louis Erard-Punkten belohnt und können diese jederzeit und überall gegen alles eintauschen, was sie möchten. Louis Erard Kunden erhalten exklusiven Zugang zu einzigartigen Erlebnissen, VIP-Rabatten und Meilen von ihren bevorzugten Vielfliegerprogrammen wie Miles & More und Etihad Guest.

Einzelhandel

Waren es zu Beginn vor allem Lebensmittelhändler, welche in Kundenbindungsprogramme investiert haben, hat zwischenzeitlich der gesamte Detailhandel Loyalty-Marketing für sich entdeckt. Gemäss einer Studie von Deloitte aus dem Jahr 2018 verfügen in der Schweiz 66% der grössten Detailhändler aus der Top 500-Liste der Handelszeitung über ein eigenes Kundenbindungsprogramm, gemessen am Umsatz sogar 76%.

Zahlreiche Händlerprogramme sind in den letzten Jahren neu auf dem Markt erschienen. Beispiele wie der H&M Club, der mobilezone Club, The Member Club der Import Parfumerie, Lidl Plus, Claire‘s Rewards oder Kohl's Rewards verdeutlichen diese Entwicklung. 

Weitere Branchen

Diverse weitere Branchen investieren ebenfalls in die langfristige Kundenbindung wie die folgenden ausgewählten Beispiele zeigen.


Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich Loyalty-Marketing in den verschiedensten Branchen weiterentwickelt. Wir werden in den nächsten Jahren sicherlich weitere neue Programme, wie auch zahlreiche Weiterentwicklungen von bestehenden Konzepten zu sehen bekommen. Denn eines ist sicher: Stillstand ist gleich Rückschritt und die Arbeit an einem Kundenbindungsrogramm ist nie zu Ende!

Regelmässig Neuigkeiten zu Loyalty-Marketing im Posteingang?
Abonnieren Sie den MilesAhead Newsletter 
zur Newsletter Anmeldung

]]>
<![CDATA[MilesAhead Newsline 15.02.2021]]>Sun, 14 Feb 2021 23:00:00 GMThttps://milesahead.ch/blog/milesahead-newsline-15022021

Kuratiertes Wissen rund um Marketing, CRM und aus der digitalen Welt

Lead-Generierung
Leads direkt in den Suchergebnissen sammeln. Ab sofort können Advertiser direkt in den Google SERPs Lead-Formulare in ihre Ads einbauen. Dies wird in Search, Video und Discovery Ads möglich sein. >> onlinemarketing.de

Kundenbindung
Was Kunden- und Liebesbeziehungen gemeinsam haben. Wie Schürzenjäger konzentrieren sich viele Unternehmen einseitig auf die Neukundenakquise, vernachlässigen aber den Aufbau einer intensiven Kundenbeziehung. Doch es gibt Wege, wie es gelingt, neu gewonnene Kunden in eine langfristige Beziehung zu führen. >> etailment.de

Loyalty-Programm News
Mit Angeboten wie PAYBACK PAY und PAYBACK GO baut PAYBACK sein erfolgreiches Loyalty-Programm immer weiter aus. Was die Besonderheiten der neuen Services sind, wer sie nutzen kann bzw. sollte und was künftig noch geplant ist. >> gfm-nachrichten.de

McDonald's hat im US-Markt ein neues Treueprogramm getestet, das noch in diesem Jahr landesweit eingeführt werden soll. MyMcDonald's-Mitglieder erhalten 100 Punkte für jeden Dollar, den sie ausgeben. Zudem können die Mitglieder bei speziellen Aktivitäten Zusatzpunkte sammeln, z. B. doppelte Punkte für einen Besuch an einem Montag. Das Programm ist in vier Tier-Stufen unterteilt - 1’500, 3’000, 4’500 und 6’000 Punkte - dabei bietet jede Stufe unterschiedliche Einlösemöglichkeiten. McDonald's-Mitarbeiter werden die Kunden mit Namen begrüssen, wenn sie durch den Drive-Thru fahren und die Kunden erhalten eine E-Mail mit personalisierten Angeboten, nachdem sie ihre Bestellung abgeholt haben. >> cnbc.com

Auch Burger King testet derzeit im US-Markt die Möglichkeiten von Loyalty-Programmen. Dies steht im Zusammenhang mit einer generellen Digitalisierungsoffensive und dem Ziel, ein personalisierteres Kundenerlebnis zu bieten. Infolge des Loyalty-Programms soll künftig auch die Anzahl der Promotionen reduziert werden. >> cnbc.com

Reporting
Warum wir tausend Daten sammeln und nur 10 brauchen. Drei Hacks, wie Firmen herausfinden, welche Daten wirklich gebraucht werden: 1) Mit der Fragestellung anfangen, nicht mit den Kennzahlen. 2) Anhand der Zielgruppe bzw. der Stakeholder bestimmen, welcher Detailgrad wirklich nötig ist. 3) Kennzahlen rauswerfen, die redundante Schlussfolgerungen zulassen. >> internetworld.de

Digitalisierung
Wie Familienunternehmen sich digitale Kompetenz in ihre Aufsichtsgremien holen. Durch Corona steigt der Druck, Geschäftsmodelle völlig neu zu denken. Viele Familienunternehmen suchen verzweifelt Digitalexperten für den Beirat. Wie das gelingen kann zeigt der Beitrag im Handelsblatt. >> handelsblatt.com

E-Commerce
Autoherstellern fehlt der Mut zum Direktvertrieb. Corona befeuert den Onlinehandel ohne Zweifel wie kaum ein anderer Einflussfaktor – mit Auswirkungen auf den digitalen Fahrzeugvertrieb. Immer mehr Hersteller erkennen die Zeichen der Zeit. Doch der Weg ist noch weit. >> automotiveit.eu

Zahlengetrieben zum Erfolg: Wie erfolgreiche junge E-Commerce-Gründer arbeiten. Junge D2C-Unternehmen wie Purelei, Snocks, Gitti oder Superstreusel haben den E-Commerce im letzten Jahr kräftig aufgemischt. Sie setzen auf Social Media Marketing, wissen genau, wer bei ihnen einkauft – und sind kühle Rechenkünstler, wenn es um die Analyse ihrer KPIs geht. Damit unterscheiden sie sich klar von früheren Gründertypen – und haben Erfolg. >> shopanbieter.de

Fitness-Check für den Online-Shop. Das Mittelstandskompetenz-Zentrum 4.0 bietet einen kostenlosen Fitness-Check für Online-Händler an. Diese sieben Kernbereiche werden dabei abgefragt: Suche, Aktivierung, Rechtliche Informationen, Benutzerführung, Bestellung, Kundenbindung und Omnichannel. >> kompetenzzentrumhandel.de

Nächster Schritt zur Shopping-Plattform - YouTube testet Product Tags in Videos: Im Oktober 2020 wurde bereits bekannt, dass Google daran arbeitet, die Videoplattform YouTube shoppable zu machen. Im Rahmen dieser Bestrebungen sollten Produktmarkierungen innerhalb der Clips und direkte Shopping-Optionen auf der Plattform eingeführt werden. Jetzt verkündete YouTube, dass die Tests in die nächste Phase gehen und mit einer ausgewählten Creator-Gruppe Product Tags in Videos ausprobiert werden. >> onlinemarketing.de

Nahtloses Einkaufen: Shopify integriert Shop Pay in Facebook und Instagram. Wie Paypal ermöglicht das Tool einen direkten Kauf, ohne die Plattform zu verlassen. Dies soll den Bezahlprozess schneller und einen Abbruch des Kaufs unwahrscheinlicher machen. Kunden können per Shopify zudem ihre Bestellung tracken. >> t3n.de

Digital Marketing
Sieben Trends im Online-Marketing 2021. Neues Jahr, neue Entwicklungen: Von alternativen Suchmaschinen, Micro-Influencern auf Social Media, Depersonalisierung bis zu CDP‘s und Customer-Value-Optimierung. >> werbewoche.ch

Marketingtechnologie
Salesforce lanciert Lösung für Loyalty Management. Der Marktführer für CRM-Systeme hat Loyalty Management vorgestellt: eine neue Lösung, mit der B2C- und B2B-Unternehmen Kundenbindungsprogramme erstellen und anpassen können. Loyalty Management wird ab Februar 2021 verfügbar sein und lässt sich via MuleSoft mit Customer 360 und den verschiedenen anderen Cloud-Produkten von Salesforce wie auch Drittlösungen verbinden. Das Reporting erfolgt mittels Tableau CRM. Die verschiedenen Akquisitionen, die Salesforce in den vergangenen Jahren getätigt hat, verbinden sich je länger je mehr zu einem grossen Ganzen. >> investor.salesforce.com

In der Schweiz haben die CMOs 2021 drei Prioritäten: Neben der Reduzierung von Budgets geht es auch darum, das eigene Geschäftsmodell neu auszurichten. Zudem gewinnt die Digitalisierung und die Implementierung von MarTech weiter an Bedeutung. Das zeigt ein Blick in die aktuelle European Marketing Agenda 2021. >> horizont.net

Künstliche Intelligenz
Wird schon bald ein Grossteil des Contents im Netz nicht mehr von Menschen, sondern von künstlichen Intelligenzen produziert werden? Diesen Eindruck konnte man bekommen, wenn man in den vergangenen Monaten den Rummel rund um GPT-3 verfolgt hat. OMR hat die Fähigkeiten des Textroboters GPT-3 getestet und die Software eine Nischenprodukt-Beschreibung für einen Online-Shop, eine Amazon-Produktseite und einen LinkedIn-Post verfassen lassen. >> omr.com

]]>
<![CDATA[Loyalty-Marketing Trends 2021 (Teil 2)]]>Sat, 09 Jan 2021 06:00:00 GMThttps://milesahead.ch/blog/loyalty-marketing-trends-2021-teil-2
Welche sind die Trends im Loyalty-Marketing für 2021? Auf Grundlage zahlreicher Gespräche mit Loyalty-Experten und der Auswertung diverser Trend-Studien konnten für das Jahr 2021 zwölf Trends im Loyalty-Marketing abgeleitet werden.

Nachdem wir im letzten Blogartikel die Trends 1-6 behandelt haben, folgt nun der zweite Teil mit den Loyalty-Marketing Trends 7-12.

7) Personalisierung

Personalisierung, die massgeschneiderte Kundenbearbeitung, angepasst auf das individuelle Kundenverhalten und die persönlichen Kundenbedürfnisse, steht bei zahlreichen Unternehmen weit oben auf der Agenda. Ziel dabei ist es, jeden Kunden mit passenden Inhalten/Angeboten, über den richtigen Kanal zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu erreichen.
Im Kontext der Personalisierung sollten auch die Themen Marketing Automation sowie Real-Time und Location-Based Marketing erwähnt werden, da ohne diese die Zielsetzung kaum erreicht werden kann.  
Nicht nur bei den Unternehmen steht Personalisierung weit oben auf der To-Do-Liste. Auch die Kunden erwarten zunehmend, dass ihre Daten genutzt und die Angebote und Informationen relevanter werden. Wird Personalisierung von einem Loyalitätsprogramm richtig eingesetzt, führt dies in der Regel zu mehr Zufriedenheit bei den Teilnehmern, erhöht die Kundenbindung und resultiert in höheren Ausgaben der Teilnehmer beim Unternehmen.

8) Optimierung der Customer Experience des Loyalty-Programms

Ein Kundenbindungsprogramm sollte über das gesamte Erlebnis des Kunden hinweg möglichst transparent, einfach und hürdenlos ausgestaltet sein. Ein Grossteil der Programme weist diesbezüglich heute noch Optimierungspotenziale auf. So sind zu viele Reibungsverluste, beispielsweise weil es zu aufwändig ist eine Belohnung einzulösen, aus Kundensicht einer der meistgenannten Gründe, warum sie nicht von Belohnungen profitieren.
Die Unternehmen haben dies allerdings erkannt, weshalb die Verbesserung der Customer Experience des Loyalty-Programms bei den Unternehmen auf der Prioritätenliste steht. Es gilt unter anderem, alle Touchpoints zum Kunden zu integrieren und ein nahtloses sowie einheitliches Omnichannel Erlebnis zu schaffen. 
Dass das Programm dabei operativ reibungslos funktionieren muss, versteht sich von selbst. Funktionieren bedeutet unter anderem, dass die Technologie ihre Aufgaben erfüllt, die Daten sauber verarbeitet werden, Kontostände korrekt sind oder die Kommunikation richtig verschickt wird.

9) Nutzung des Loyalty-Programms zur Verbesserung der CX mit dem Unternehmen

Die Ansprüche der Kunden sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Kundenbindungsprogramme werden zunehmend zu einem relevanten Faktor, wenn es um die Verbesserung der Customer Experience mit einem Unternehmen geht. So sind Zusatzservices, welche einen Convenience-Vorteil bieten, bereits für 65% der Kunden ein wichtiges Argument für die Teilnahme an einem Programm. Zudem gewinnen Elemente, welche auf das Thema Service und Convenience einzahlen, relativ an Bedeutung, insbesondere gegenüber den monetären Vorteilen.
Die Unternehmen machen sich zunehmend Gedanken darüber, wie sie ihre Kunden mit Hilfe des Loyalty Programms und der daraus resultierenden Kundendaten unterstützen können. Ziel ist es durch Verbesserung des Kundenerlebnis die Zufriedenheit der Mitglieder zu erhöhen und deren Loyalität zu steigern. Das Spektrum an Möglichkeiten ist breit, jedes Unternehmen muss dabei für sich diejenigen Services finden, welche die Kundenbedürfnisse am besten befrieden.

10) Bezahlprogramme

Die Teilnehmer von Bezahlprogrammen erhalten für die Gebühr, welche sie investieren, zusätzliche Mehrwerte wie Convenience-Vorteile oder Rabatte. Durch ein Bezahlprogramm kann der Lock-in Effekt und dadurch die Kundenbindung verstärkt werden. 
Mit über 150 Millionen Abonnenten, welche fast doppelt so oft bestellen wie Kunden ohne Abonnement, ist Amazon Prime wohl eines der erfolgreichsten Kundenbindungsprogramme der Welt. Diesem Vorbild eifern immer mehr Händler nach. So sind in der jüngeren Vergangenheit verschiedene Bezahlprogramme wie Walmart+, Zalando Plus, Tesco Clubcard Plus, Douglas Beauty Card Premium oder H&M Singular Society auf der Bildfläche erschienen. 
In der Schweiz lancierte der Migros-Konzern M-Plus, ein bezahltes Kundenbindungsprogramm im Stil von Amazon Prime. Gegen eine monatliche Abo-Gebühr profitieren Teilnehmende von kostenlosem Versand, doppelten Cumulus-Punkten und 10% Dauerrabatt auf beliebten Produkten. 
Diesem Modell dürften in den kommenden Monaten und Jahren wohl weitere Unternehmen folgen.

11) Weiterentwicklung der technischen Systeme

Die technischen Entwicklungen im Loyalty-Marketing waren in den vergangenen Jahren rasant und es dürfte auch in Zukunft so weitergehen. 
Viele Unternehmen sehen sich allerdings mit Einschränkungen aufgrund Limitierungen bei der technischen Plattform konfrontiert. Sei dies weil eine veraltete technische Plattformen mit eingeschränkten Möglichkeiten in Betrieb ist, einzelne Komponenten wie eine zentralisierte Datenhaltung, analytische Werkzeuge oder ein Kampagnenmanagement mit Marketing Automation fehlen oder weil die Systeme nicht integriert sind. 
Zahlreiche Unternehmen werden deshalb signifikant in Marketing-Technologie investieren müssen, und um auch in Zukunft ein konkurrenzfähiges, state-of-the-art Loyalty-Programm anbieten zu können.

12) Loyalty-Marketing erobert neue Branchen

Loyalty-Marketing war bislang vor allem in Branchen wie Handel, Airlines, Hotel oder Banken/Kreditkarten weit verbreitet. Immer mehr Unternehmen aus anderen Branchen entdecken die Disziplin des Loyalty-Marketing für sich und etablieren Loyalty-Programme. Ziel ist, die besten Kunden zu identifizieren, diese durch Belohnung und Anerkennung langfristig an das Unternehmen zu binden und so den Kundenwert über den Kundenlebenszyklus hinweg zu maximieren und dadurch langfristig positive Ergebnisse für das Unternehmen zu generieren. 
Das Spektrum reicht dabei von Krankenkassen, Versicherungen, Investitions- und Luxusgüter, FMCG und CPG, Systemgastronomie, Unterhaltungsindustrie bis hin zu Tech-Unternehmen (Google Play Points, Facebook Hacker Plus). 
Auffällig ist, dass die neuere Generation von Loyalty-Programmen, neben bewährten Komponenten von Kundenbindungsprogrammen, oftmals neue Elemente wie beispielsweise Gamification zur Stärkung des Customer Engagement einsetzt.

Regelmässig CRM- und Digitalwissen im Posteingang? 
​Abonnieren Sie den MilesAhead Newsletter.
zur Newsletter Anmeldung

]]>
<![CDATA[MilesAhead Newsline 08.01.2021]]>Thu, 07 Jan 2021 23:00:00 GMThttps://milesahead.ch/blog/milesahead-newsline-08012021

Kuratiertes Wissen rund um Marketing, CRM und aus der digitalen Welt

Kundenbindung
Amazon Prime als grösstes Hindernis für Walmart+. Obwohl Walmart+ die Erwartungen übertroffen hat, ist in vielen Haushalten nur Bedarf für ein Abonnement vorhanden. Die Befragten, die Walmart+ nicht nutzen, nannten am häufigsten eine Prime-Mitgliedschaft als Grund. Mehr als 36 Prozent gaben an, dass sie aufgrund ihres Prime-Abonnements keinen Bedarf für den Service des Konkurrenten haben. >> deraktionaer.de

Loyalty-Programm News
BMW startet Pilotprojekt für ein Kundenbindungsprogramm für Dienstwagen-Fahrer. Das erste Kundenbindungsprogramm für Dienstwagenfahrer soll diese Fahrer an die Marke binden und ihnen das Leben unterwegs und zu Hause ein wenig leichter machen. In der Vergangenheit hatten Dienstwagenfahrer, die über ihren Flottenmanager oder ihre Leasinggesellschaft bestellen, nur wenige Touchpoints zu BMW und begrenzte Möglichkeiten, sich mit der Marke zu beschäftigen. Sobald die Fahrer bei Inside Edge angemeldet sind, erhalten sie Zugang zu Prämien und Vorteilen in den vier Schlüsselbereichen: My Work, My Journey, My Life und My World. Das Programm bietet exklusive Partnerschaften und Belohnungen sowie Thought-Leadership-Inhalte und Business Insights. >> automotiveworld.com

Der Schweizer Luxusuhrenhersteller Louis Erard lanciert in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Loyalitätsunternehmen qiibee ein einzigartiges Blockchain-gestütztes Treueprogramm. Sammler werden für jeden Einkauf auf louiserard.com mit Louis Erard-Punkten belohnt und können diese jederzeit und überall gegen alles eintauschen, was sie möchten. Louis Erard Kunden erhalten exklusiven Zugang zu einzigartigen Erlebnissen, VIP-Rabatten und Meilen von ihren bevorzugten Vielfliegerprogrammen wie Miles & More und Etihad Guest. >> thewisemarketer.com

Customer Experience
Die aktuelle CEX-Studie 2020 der HWZ in Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen nexa Consulting bestätigt: Viele kleine und mittelständische Unternehmen sind besonders stark gefordert, wenn es um die Optimierung ihrer digitalen Kanäle sowie eine produktive Kundenanalyse über Datenauswertungen geht. Data-Mining hat eine zentrale Position in Bezug auf die angestrebte Optimierung der Customer Experience 2021. >> nexa.ch

E-Mail Marketing
5 Tipps, wie E-Mails nicht im Spam-Ordner landen. Ein zu gut funktionierender Spam-Filter bei Empfängern kann im Worst Case dazu führen, dass Newsletter oder Einladungen, die an einen grösseren Verteiler gehen, auch im Spam-Ordner landen. Dabei gibt es Mittel und Wege, dies zu verhindern. >> internetworld.de

E-Commerce
Warum Live-Streams die Zukunft des Online-Shoppings sind: Bei Douglas und Tchibo können Kunden seit Oktober Produkte direkt im Video-Live-Stream kaufen. Möglich wird dies mithilfe der Technologie des Startups Livebuy. >> businessinsider.de

So funktioniert der "Cart" in Whatsapp. Dass Whatsapp sich mit der Funktion "Cart" dem Warenverkauf öffnet, war schon mehrfach Thema. Dieser Beitrag im „Business Insider“ zeigt Schritt für Schritt, wie das funktioniert. Unternehmen müssen dafür lediglich einen Artikelkatalog erstellen, den Kunden in Whatsapp Business durchsuchen können, Whatsapp erledigt den Rest. >> businessinsider.com

Mobile Apps
Service per App: Sind bald alle Dienstleistungen digitalisiert? Einkaufen können wir per Smartphone alles. Bei Dienstleistungen könnte es auch bald so weit sein. Vom Fahrdienst bis zum Wertpapierhandel, alles wandert in Apps. Wenn es Start-ups mithilfe neuartiger und per App organisierter Geschäftsmodelle gelingt, Dienste komfortabler und günstiger anzubieten, können sie ganze Branchen ins Wanken bringen. >> 1e9.community

Digital Marketing
Die Bernet-IAM-Studie «Social Media Schweiz 2020» untersucht den Umgang von Schweizer Unternehmen mit Social Media. Schweizer Firmen setzen dabei vermehrt auf LinkedIn. Der Trend zu höheren Social-Media-Budgets wächst weiter. 85 Prozent aller Organisationen, die sich an der Studie beteiligten, verfügen über ein Budget oder haben vor, demnächst ein solches einzuplanen. Bereits bezahlt die Mehrheit der Unternehmen und Organisationen für Reichweite. Ein Drittel zahlt mindestens wöchentlich für Werbeschaltungen. Die grösste Herausforderung sehen die Befragten bei der Datensicherheit, gefolgt von der Angst vor Shitstorms. >> persoenlich.com

Ist Werbung auf Google und Facebook nutzlos? Marketing-Experte Augustine Fou sammelt Fälle von Unternehmen, die ihre Ausgaben für Digitales Marketing in der Krise massiv reduziert oder ganz auf null runtergefahren hatten – ohne irgendeinen negativen Effekt für ihr Business. Als Grund gibt Fou an, dass im Marketing eine Faszination für grosse Zahlen herrsche und vor allem mit Programmatic viel günstiger, aber wertloser Traffic generiert wirft. Marketer könnten viel weniger Geld ausgeben und die gleichen Geschäftsergebnisse erzielen. Als Massnahme empfiehlt er, die Ausgaben für Online-Werbung radikal runterzufahren und dann Schritt für Schritt wieder zu erhöhen, um herauszufinden, wo das Budget wirklich sinnvoll investiert ist. >> forbes.com

Marketingtechnologie
Schweizer Unternehmen setzen vermehrt auf Automatisierung im Marketing. Vier von zehn Unternehmen in der Schweiz nutzen automatisierte Marketinginstrumente. Ihre Vorteile sehen sie unter anderem in der höheren Effizienz und der personalisierten Ansprache von Kundinnen und Kunden. Das zeigt eine aktuelle Studie der ZHAW. >> zhaw.ch

Technologie
10 Tech-Trends für das Jahr 2021. Die Covid-19-Pandemie hat im vergangenen Jahr Innovationen beschleunigt und gesellschaftliche Veränderungen herbeigeführt. Welche Trends das Wachstum im globalen Technologiesektor in den kommenden Monaten weiter vorantreiben, hat das Beratungs- und Tech-Investitionsunternehmen GP Bullhound analysiert. >> internetworld.de

Zu guter Letzt
Auf der Seite Musk on Mars kann der Tag getippt werden, an dem SpaceX-Chef Elon Musk auf dem roten Planeten landet. Mit einem US-Dollar Einsatz pro Tag ist man dabei. Wer richtig tippt bekommt den Pott. >> muskonmars.space
]]>
<![CDATA[Loyalty-Marketing Trends 2021 (Teil 1)]]>Sat, 02 Jan 2021 16:40:02 GMThttps://milesahead.ch/blog/loyalty-marketing-trends-2021-teil-1
Welche sind die Trends im Loyalty-Marketing für 2021? Auf Grundlage zahlreicher Gespräche mit Loyalty-Experten und der Auswertung diverser Trend-Studien konnten für das Jahr 2021 zwölf Trends im Loyalty-Marketing abgeleitet werden.

1) Digitalisierung

Auch im Loyalty-Marketing steht die Digitalisierung bei vielen Programmen ganz oben auf der Agenda. Die Themen reichen von der Digitalisierung der Anmeldeprozesse, über den Aufbau und die Weiterentwicklung digitaler Touchpoints wie Mobile Apps, Webseiten oder E-Mail, bis zum kompletten Wechsel zu digitalen Lösungen.
Vor allem der Auf- oder Ausbau des Kanals Mobile steht bei vielen Unternehmen im Fokus. Ziel dabei ist es nicht nur die Kundenkarte zusätzlich digital anzubieten, sondern weitere Informationen und Funktionen zu integrieren und den Mitgliedern dadurch zusätzliche Mehrwerte anzubieten. Solche zusätzlichen Funktionen können zum Beispiel das Kundenkonto, die Möglichkeit direkt in der App Bonuspunkte einzulösen, die Transaktionshistorie, digitale Coupons, personalisierte Einkaufslisten oder der digitale Check-out inklusive Bezahlung sein.
Zwischenzeitlich ist die Zeit sogar reif für rein digitale Loyalitätsprogramme wie die verschiedenen erfolgreichen Beispiele Helsana+, poinz, die k kiosk App oder der Love Your Body Club beweisen. Auch international ist festzustellen, dass zahleiche neu lancierte Programme, wie Lidl Plus oder myMcDonald’s, eine digital-only Strategie verfolgen.

2) Verstärkung des Customer Engagement

Ein weiterer Trend ist die Verstärkung des Engagements der Mitglieder mit dem 
Kundenbindungsprogramm und damit auch dem Unternehmen, respektive der Marke. Massnahmen zur Steigerung des Engagements zielen auf eine emotionalere und stärkere Kundenbindung ab und können sehr vielfältig ausgestaltet sein. Im Rahmen von Loyalty-Programmen bieten sich unter anderem Massnahmen wie das Sammeln von Bonuswährungen abseits von Transaktionen, der Einsatz von Gamification-Elementen, die Steigerung des Engagements durch Kommunikation oder die Verstärkung des Dialogs anstelle eines Monologs an.

3) Segmentierte Kundenbearbeitung

Eine segmentierte Kundenbearbeitung berücksichtig das Pareto-Prinzip, welches besagt, dass 80% des Erfolgs des Unternehmens durch 20% der Kunden generiert wird. 
Da die Marketingmittel im Unternehmen nicht unbegrenzt sind, müssen diese möglichst effektiv eingesetzt werden. Aus diesem Grund sollten Unternehmen wegkommen von teuren «one size fits all»-Vorteilen und gleicher Kommunikation für alle Mitglieder und sich stärker auf diejenigen Kunden mit hohem Kundenwert, hohem Wertpotential und Markenbotschafter fokussieren. 
Es geht nicht darum, Kunden explizit auszuschliessen von einem Programm. Ein Kundenbindungsprogramm kann nach wie vor allen Kunden offenstehen. Es geht vielmehr darum, verschiedene Kundensegmente unterschiedlich zu bearbeiten. Dies aufgrund der Tatsache, dass gewisse Kunden schlichtweg wertvoller sind für das Unternehmen als andere.

4) Emotionalisierung des Vorteilskonzepts

Der vierte Trend ist die Weiterentwicklung des Vorteilskonzepts mit Elementen, welche verstärkt die emotionale Ebene der Mitglieder ansprechen. 
Durch Vorteile wie exklusive Zugänge, besondere Privilegien oder Dienstleistungen, aber auch Belohnungen im Rahmen des Bonusprogramms, wie Sach- und Erlebnisprämien, Spenden oder Concierge-Services, anstelle von Cashback oder Bonusgutscheinen, kann die emotionale Beziehung zu den Mitgliedern gestärkt werden.  
Bietet ein Loyalitätsprogramm den Kunden aussergewöhnliche Erlebnisse, Überraschungen oder exklusive Services und gibt ihnen das Gefühl, etwas Besonderes zu sein, wird sich dies mit hoher Wahrscheinlichkeit langfristig positiv für das Unternehmen auszahlen, insbesondere wenn es gelingt, «Money can’t buy»-Erlebnisse zu kreieren, die zur Marke passen.

5) Intensivierung der Datennutzung

Daten sind der Rohstoff, aus welchem für das Unternehmen relevante Erkenntnisse generiert werden. Die Erkenntnisse aus der Datenanalytik können einerseits genutzt werden, um die Mitglieder segmentierter und persönlicher zu bearbeiten, mit dem Ziel deren Handlungen stärker zu Gunsten des Unternehmens zu beeinflussen. Andererseits können auf Basis der Daten wertvolle Insights für das Unternehmen abgeleitet werden, beispielsweise zur Optimierung von Standorten, Sortimenten, Preisen oder Promotionen. Insbesondere im Handel bietet sich durch den Verkauf von Erkenntnissen aus den Daten an Geschäftspartner auch zusätzliches Erlöspotential. 
Zahlreiche Unternehmen befindet sich bei der Datenanalytik erst am Anfang oder haben noch gar nicht damit begonnen Daten zu analysieren. Die Hauptgründe dafür sind unzureichende Datenqualität, nicht erschlossene Daten, technologische Limitierungen sowie fehlende personelle Ressourcen und Fähigkeiten.
Aus diesem Grund und weil diverse der aufgeführten Trends Datenanalytik als Grundlage benötigen - so dürfte es schwierig werden, Personalisierung zu betreiben oder das Customer Engagement zu verstärken, ohne Insights aus den Daten - gehört die Intensivierung der Datennutzung nach wie vor zu den Trendthemen.

6) Integration von Partnern

Die Integration von Partnern zur Attraktivitätssteigerung des Kundenbindungsprogramms ist ein weiterer Trend Im Loyalty-Marketing. Partnerschaften mit Drittunternehmen im Rahmen eines Loyalty-Programms können unterschiedlich ausgestaltet sein und bieten verschiedene Vorteile für den Programmbetreiber, aber auch für die Teilnehmer.
Ein zentrales Argument für den Programmbetreiber kann mit der Formulierung «Other People’s Money (OPM)» umschrieben werden. Dabei bieten Partnerunternehmen den Teilnehmern zusätzliche Vorteile an und erhöhen dadurch die Attraktivität des Loyalty-Programms, ohne Kostenfolgen für den Programmbetreiber. Im Idealfall generiert der Programmbetreiber sogar zusätzliche Einnahmen durch die Partnerschaft, sei es durch die Vergütung einer Teilnahmegebühr, den Verkauf von Bonuspunkten mit einer Marge, Beiträge für den Kundenzugang oder die Vermarktung von Insights auf Basis der Kundendaten.

​>> Zu Teil 2 der Loyalty-Marketing Trends 2021

Regelmässig CRM- und Digitalwissen im Posteingang? 
​Abonnieren Sie den MilesAhead Newsletter.
zur Newsletter Anmeldung

]]>
<![CDATA[MilesAhead Newsline 18.12.2020]]>Thu, 17 Dec 2020 23:00:00 GMThttps://milesahead.ch/blog/milesahead-newsline-18122020

Kuratiertes Wissen rund um Marketing, CRM und aus der digitalen Welt

Loyalty-Programm News
Mit Bumped, einem neuen Loyalty-Programm, können Konsumenten beim Einkaufen Anteile von Aktien erwerben. Nach Anmeldung in der Bumped App erhalten Teilnehmer für ihre Einkäufe bei den teilnehmenden Unternehmen Anteile an einem breit angelegten Exchange Traded Fund (ETF), der durch Aktienanteile von bis zu vier favorisierten Unternehmen des Teilnehmers ergänzt wird. >> forbes.com

Auch die mobile Bank Vivid Money will mit einem Bonusprogramm den Unterschied zu etablierten Smartphone-Banken wie Revolut oder N26 machen. Verschiedene Transaktionen werden dabei mit Cashback, den „Stock Rewards“ belohnt. Dabei wird das Cashback an eine Aktie der eigenen Wahl gekoppelt: Steigt der Aktienkurs später, steigt auch der Wert der Stock Rewards. Sinkt der Aktienkurs hingegen, so ist ein Fallschirmmechanismus eingebaut und man macht keinen Verlust. Auch Gamification spielt beim Cashback-Programm eine Rolle: Rankings zeigen Personen, die an bestimmten Orten am meisten ausgegeben haben, und belohnt sie mit einem höheren Cashback. So wird Geldausgeben zum Wettkampf um die höchste Prämie. >> mobilbranche.de

Globus steigt bei Payback ein. Globus ist der neuste Partner des händlerübergreifenden Loyalty-Programms Payback. Ab Mitte 2021 sollen Globus-Kunden bei ihrem Einkauf in allen 47 Globus SB-Warenhäusern in Deutschland Payback-Punkte sammeln können. Globus-Kunden sollen alle Vorteile des "Mein Globus"-Programms behalten. >> payback.de

Datenanalytik
​Eine Umfrage zeigt, wie stark Künstliche Intelligenz im E-Commerce etabliert ist. Tatsächlich gibt es Stand heute noch viel Luft nach oben. Doch das Momentum ist bereits da: Für fast 80 Prozent der Online-Händler steht der Einsatz von KI auf der To-do-Liste für die nächsten drei Jahre. >> ibusiness.de

E-Commerce
Schlechte Warenverfügbarkeit, eine grosse Menge an Werbemails und kundenunfreundliche Retourenprozesse sind für die Kunden die drei grössten Frustfaktoren beim Onlineshopping. Der aktuelle «E-Commerce-Frustbarometer» von Elaboratum und Trusted Shops gibt einen Überblick über die nervigsten Situationen im E-Commerce. >> werbewoche.ch

WhatsApp führt einen Warenkorb ein. Facebook versucht bereits seit einiger Zeit, WhatsApp nach und nach als Business-Plattform für Unternehmen aufzubauen. Mit Warenkörben können Kunden einen Katalog durchstöbern, mehrere Produkte auswählen und die Bestellung als eine einzige Nachricht an das Unternehmen senden. Für Unternehmen wird es damit einfacher, Bestellungen nachzuverfolgen, Anfragen von Kunden zu managen und Verkäufe abzuschliessen. >> blog.whatsapp.com

Die alte Garde der Social-Plattformen ist durch Ads gross geworden, die neue Generation muss kreativer werden. Risikokapitalgeber Andreessen Horowitz hat sechs Wege erkannt, wie sich mit Social Geld verdienen lässt: VIP Subscriptions (u.a. Patreon), Commerce Tools (Pinterest, Shopify, Tiktok), Virtual Live Experiences (Superpeer, Wave), Interest-Based Paid Communities (Roblox, Tinder), Digital Goods (Vibely, Topknot) und Tipping/Donations (Tiktok, Twitch). >> a16z.com

E-Commerce 2021: Diese Trends bestimmen den Onlinehandel. Für den Onlinehandel geht ein Rekordjahr zu Ende, das eine Vielzahl von ohnehin anstehenden Entwicklungen beschleunigt hat. Doch welche Trends erwarten den E-Commerce im Jahr 2021? Tt3n hat sich in der Branche umgehört. >> t3n.de

Mobile Apps
Von Couch-Commerce und Online-Gaming: App Annie veröffentlicht Mobile Trends 2021. Tag ein Tag aus verbringen wir 4 Stunden und 20 Minuten mit unserem Smartphone. In diesen Stunden werden hunderte Apps und Webseiten besucht. Umso spannender sind die Einblicke die das App-Verhalten in unsere Bedürfnisse und Wünsche gibt. Die Daten- und Analyseexperten von App Annie haben die Trends des aktuellen Jahres untersucht und spannende Prognosen für 2021 aufgestellt. >> mobilbranche.de

Die populärsten iPhone-Apps der Schweiz im Jahr 2020. Apple hat die Schweizer App-Store-Gewinner des Jahres 2020 bekanntgegeben. Corona hat auch hier seine Spuren hinterlassen - in gewisser Weise. >> netzwoche.ch

Digital Marketing
Globale Ausgaben für digitale Werbung steigen auf 395 Milliarden US-Dollar. Laut einer aktuellen Analyse von Buyshares.co.uk wird sich der Trend in Richtung digitaler Werbung im Jahr 2021 aller Voraussicht nach fortsetzen. Die weltweiten Werbeausgaben steigen im Jahresvergleich um 14 Prozent auf 395 Milliarden US-Dollar. Suchmaschinenmarketing macht dabei rund 44% aus. >> internetworld.de

Warum Web Push heute in jeden Marketing-Mix gehört. Always on und immer up to date – das sind die Konsumenten von heute. Sie kommunizieren fast nur noch in Kurzform über Messenger und in sozialen Netzwerken. Kein Wunder, dass Marketingbotschaften heute nicht nur passgenau und personalisiert sein müssen, sondern möglichst auch "snackable". Mit Browser-Kurznachrichten, sogenannten Web Push Notifications, sind Marketer am Puls der Zeit und bringen neuen Schwung in den Kundendialog. >> channelpartner.de

Datenschutz
Das ist neu am revidierten Schweizer Datenschutzgesetz. Das Parlament hat das totalrevidierte Schweizer Datenschutzgesetz (DSG) am 25. September 2020 angenommen - nach diversen Schwierigkeiten. Das DSG bringt einige Neuerungen mit sich, die bei Missachtung auch Bussen nach sich ziehen können. >> netzwoche.ch

Führende Schweizer Unternehmen wie Migros, Swisscom und SBB lancieren Piktogramme für den Datenschutz. Die sogenannten Privacy Icons, bilden einzelne Aspekte der Datenbearbeitung einfach und verständlich ab und sollen damit die Transparenz im Datenschutz erhöhen. Sie stehen ab sofort kostenfrei zur Verfügung. >> privacy-icons.ch
]]>
<![CDATA[Loyalty Report 2020 beleuchtet den Loyalty Markt Schweiz aus einer 360-Grad-Sicht]]>Thu, 26 Nov 2020 06:37:33 GMThttps://milesahead.ch/blog/loyalty-report-2020-beleuchtet-den-loyalty-markt-schweiz-aus-einer-360-grad-sicht

Schweizer Kunden nehmen an durchschnittlich 6 Loyalty-Programmen teil. Rein digitale Programme stark auf dem Vormarsch - auch wegen Corona.

Diese und weitere spannende Erkenntnisse zeigt der Loyalty Report der Schweiz, eine Studienkombination der beiden auf Kundenbindung, CRM und datengetriebenes Marketing spezialisierten Beratungsunternehmen Conceptio Consulting AG und MilesAhead AG.
Die beiden Studien Loyalty Trend Report und Loyalty Expert Report erscheinen zeitgleich und beleuchten den Loyalty Markt der Schweiz aus einer 360-Grad-Sicht.

Loyalty-Programme erfreuen sich grosser Beliebtheit
Loyalty-Programme sind beliebt bei den Schweizer Kunden. Gemäss der repräsentativen Kundenumfrage Loyalty Trend Report 2020 kennt der durchschnittliche Befragte 17 der 38 untersuchten Programme und somit jedes zweite grössere Programm auf dem Schweizer Markt. Die Befragten nehmen im Durchschnitt an 6 Loyalty-Programmen teil und 80% der Befragten stimmen zu, ihr Programm jedes Mal zu nutzen, wenn sie Gelegenheit dazu haben.
Neue Programme in den Top10
Auf das Podest der besten Loyalty-Programme der Schweiz schaffen es – in derselben Reihenfolge wie 2018 – die seit vielen Jahren etablierten Programme Migros Cumulus, vor Coop Supercard und IKEA Family.
Auf den Rängen 4 und 5 folgen die noch eher jungen Programme Helsana+ und H&M Club, welche gleich mehrere Plätze gut machen konnten.

Neu in die Top10 geschafft hat es mit poinz ein ebenfalls noch jüngeres Programm.
Top 10 der besten Loyalty-Programm der Schweiz 2020
Top10-Bonusprogramme 2020 (Loyalty Performance Score)
Digitalisierung hält auch bei Loyalty-Programmen Einzug
Mit Helsana+, dem H&M Club und poinz haben es gleich drei rein digitale Programme in die Top10 geschafft haben.
Dies deckt sich mit der Wichtigkeit einer App, um bequem und einfach per Smartphone profitieren zu können, welche bei den Befragten gegenüber 2018 um deutliche 7% zugenommen hat. Zudem haben die digitalen Kanäle Mobile App sowie Internet als Informationsquellen klar an Bedeutung zugelegt. Die App ist zwischenzeitlich zum wichtigsten Informationskanal für die Kunden geworden, Internet rangiert an zweiter Stelle. Die Digitalisierung hält somit auch bei Loyalty-Programmen immer mehr Einzug.

Auch die befragten Loyalty-Experten in den Unternehmen bestätigen, dass die Digitalisierung der Programme zuoberst auf der Agenda steht. Vor allem der Auf- oder Ausbau des Kanals Mobile steht bei rund zwei Drittel der befragten Unternehmensvertreter im Fokus.
Informationsverhalten zu Loyalty-Programmen
Wie informieren sich die Konsumenten über die aktuellen Angebote/Vorteile von Kundenprogrammen
Corona verstärkt Kundenbedürfnis nach Digitalisierung
Infolge Corona zeigt sich auf Konsumentenseite ein verstärktes Bedürfnis nach mehr Digitalisierung der Programme und weiteren digitalen Nutzungsmöglichkeiten. Dies dürfte den Trend zur Digitalisierung der Loyalty-Programme in den kommenden Monaten noch zusätzlich beschleunigen.
Loyalty Report bestellen

Über den Loyalty Report der Schweiz:

​Der Loyalty Report der Schweiz umfasst die beiden Studien Loyalty Trend Report und Loyalty Expert Report.

​Der Loyalty Trend Report basiert auf über 2’000 repräsentativ durchgeführten Kundeninterviews, erhoben durch das unabhängige Marktforschungsinstitut INNOFACT AG. Der Loyalty Trend Report erscheint nach 2018 zum zweiten Mal und untersucht die Schlüsselfaktoren für erfolgreiche Bonusprogramme aus Kundenperspektive sowie das Nutzungsverhalten von Bonusprogramm-Nutzern in der Schweiz. Zudem misst er mit dem Loyalty Performance Score (LPS) die Gesamtperformance aller 38 untersuchten Bonusprogramme über 11 verschiedene Kriterien. Der LPS dient den einzelnen Programmen dazu, die Optimierungspotenziale im Branchen- sowie im Gesamtvergleich identifizieren zu können.

Dem Loyalty Expert Report, der im 2020 zum ersten Mal erscheint, liegen 16 strukturierte Interviews mit Loyalty-Experten und Verantwortlichen ausgewählter Benchmark- Kundenbindungsprogramme (wie beispielsweise UBS Key Club, Coop Supercard, Helsana+) aus diversen Branchen der Schweiz zu Grunde. Der Loyalty Expert Report ist als qualitativer Studienbericht ausgestaltet und beleuchtet in erster Linie die Unternehmensperspektive. Der Bericht zeigt auf, welches die Erfolgsfaktoren von Loyalty-Programmen sind und erfasst den aktuellen Stand des Loyalty-Marketings in den Schweizer Unternehmen. Im Report wird zudem erläutert, welche Herausforderungen sich beim Aufbau, dem Betrieb und der Weiterentwicklung von Kundenbindungsprogrammen ergeben können, ausserdem werden die aktuell wichtigsten Trends rund um Loyalitätsprogramme dargestellt.
Untersuchte Programme im Loyalty Trend Report
Untersuchte Programme im Loyalty Trend Report 2020
Loyalty Report bestellen
]]>
<![CDATA[MilesAhead Newsline 26.11.2020]]>Wed, 25 Nov 2020 23:00:00 GMThttps://milesahead.ch/blog/milesahead-newsline-26112020

Kuratiertes Wissen rund um Marketing, CRM und aus der digitalen Welt

Kundenbindung
Loyalty-Programme sind beliebt bei den Schweizer Kunden. Gemäss der repräsentativen Kundenumfrage Loyalty Trend Report 2020 kennt der durchschnittliche Befragte 17 der 38 untersuchten Programme und somit jedes zweite grössere Programm auf dem Schweizer Markt. Die Befragten nehmen im Durchschnitt an 6 Loyalty-Programmen teil und 80% der Befragten stimmen zu, ihr Programm jedes Mal zu nutzen, wenn sie Gelegenheit dazu haben. Rein digitale Programme sind stark auf dem Vormarsch - auch wegen Corona. Diese und weitere spannende Erkenntnisse zeigt der Loyalty Report der Schweiz. Die beiden Studien Loyalty Trend Report und Loyalty Expert Report beleuchten den Loyalty Markt der Schweiz aus einer 360-Grad-Sicht. >> loyaltyreport.ch

Loyalty-Programm News
Facebook lanciert Treueprogramm für Bug-Suchende. Der Social-Media-Gigant Facebook startet Hacker Plus, das allererste Treueprogramm für die Bug-Bounty-Plattform eines Technologieunternehmens. Nach dem Vorbild der Treueprogramme von Fluggesellschaften und Hotels konzipiert, gewährt Hacker Plus den Fehlerjägern auf Grundlage ihrer Aktivitäten zusätzliche Boni, Vergünstigungen und weitere exklusive Vorteile.Auf Basis ihrer Aktivitäten werden die Fehlerjäger in eine von fünf Stufen (Ligen) eingeteilt: Bronze, Silber, Gold, Platin und Diamant. Jede Stufe bringt ihre eigenen Vorteile mit sich. Facebook integriert dabei auch Gamification-Elemente. So können Teilnehmende die Rangordnung innerhalb ihrer Treueprogramm-Stufe verfolgen und in eine höhere Stufen aufsteigen. >> facebook.com

Loylogic kooperiert mit Miles & More und lanciert Multiply Miles, eine innovative neue Lösung, mit der Mitglieder bis zu 300 % mehr Meilen beim Fliegen sammeln können. Die von beiden Unternehmen gemeinsam entwickelte Lösung ermöglicht es Miles & More-Mitgliedern, auf allen Flügen noch schneller eine grössere Anzahl von Prämienmeilen zu sammeln, indem sie eines der drei Abonnement-Pakete kaufen. Mitglieder können so bis zu 120’000 zusätzliche Meilen pro Jahr sammeln - mehr als eine Hin- und Rückreise von Frankfurt nach Los Angeles in der Business Class. >> loylogic.com

Chicorée ergänzt VIP-Programm mit Gamification. Neu können VIP-Kunden der Modekette Chicorée bei jedem Filialbesuch VIP-Abzeichen entdecken und gewinnen. Ermöglicht wird dies durch über 200 Beacons die neu in den Chicorée-Filialen vorhanden sind. Die Beacons in den Filialen kommunizieren über Bluetooth mit der VIP-App: Jede Chicorée-Kundin mit VIP-Status kann ganz einfach über die App in der Filiale nach VIP-Abzeichen suchen und mit etwas Glück VIP-Punkte, Gutscheine oder Spezialpreise gewinnen. >> chicoree.ch

Walgreens relaucht Loyalitätsprogramm als Teil der digitalen Transformation. Mitglieder des neuen Programms, myWalgreens, erhalten 5% Walgreens-Cashback auf Eigenmarkenprodukte und 1% auf alle anderen Einkäufe. Die 100 Millionen bestehenden Mitglieder werden die Möglichkeit haben, ihr aktuelles Punktesaldo in Walgreens-Cashback umzuwandeln, wenn sie ins neue Programm wechseln. >> risnews.com

Claire‘s, der Detailhändler für modischen Schmuck und Accessoires führt mit Claire‘s Rewards ein neues Loyalitätsprogramm ein. Vorerst allerdings nur in den USA, zumindest ist auf der Schweizer Webseite noch nichts auffindbar. Die Kernmechanik ist ein klassisches Bonusprogramm (1$ = 1 Punkt) mit $5 Cash-Back pro 100 Punkten, was grosszügigen 5% entspricht. Erwähnenswert ist dass neben Transaktion auch die Interaktion der Mitglieder mit Punkten belohnt wird, so beispielsweise die Angabe von Daten, Social Media Aktivitäten oder der App Download. >> customerinsightsgroup.com

E-Mail Marketing
Die 100 besten Betreffzeilen. Absolit hat die Betreffzeilen von 2'968 Unternehmen umfassend analysiert und zeigt die besten Beispiele von 100 B2C- und B2B-Unternehmen. Wer selbst E-Mails verschickt, sollte unbedingt einen Blick auf die Liste werfen. Da sind gute Ideen dabei. >> absolit.de

Datenanalytik
Amazon lanciert ein Programm, um Kunden für ihre Einkaufsdaten ausserhalb der Amazon-Welt zu bezahlen. In den USA belohnt Amazon seine Kunden für das Hochladen von Kassenzetteln, von ausserhalb des Amazon-Kosmos eingekauften Waren in das neue Amazon Shopper Panel Portal. Mindestens zehn Kassenzettel müssen es pro Monat sein, dafür gibt es $10 Belohnung. Die Kunden bekommen das Geld gutgeschrieben oder können es spenden. Belohnt wird auch die Teilnahme an Umfragen, bei denen Wunschartikel und Kaufwahrscheinlichkeit abgefragt werden. Amazon will die Informationen nutzen um die Produktauswahl bei Amazon.com und Whole Food Market zu verbessern, sowie um die Auswahl der Inhalte, die durch Amazon-Dienste wie Prime Video angeboten werden, zu verbessern. Zudem sollen die gesammelten Daten den Werbetreibenden helfen, die Beziehung zwischen ihren Anzeigen und Produktkäufen auf aggregierter Ebene besser zu verstehen. >> techcrunch.com

Digitalisierung
Neue Business-Modelle: Warum Miet- und Abo-Konzepte jetzt aus der Nische kommen. Rental- und Subscription-Commerce gehören zu den HandelsMonitor Mega-Trends 2030+. Etailment beleuchtet verschiedene Geschäftsmodelle, die sich nicht nur wegen Corona aus der Nische herausentwickeln - und erklärt, woran es bei den ersten Versuchen mit Miet- und Abo-Modellen gehapert hat. >> etailment.de

E-Commerce
Live Shopping - die neue Wunderwaffe im E-Commerce. In China ist Live Shopping längst zum Standard beim Online-Einkauf geworden. Das Prinzip könnte auch in Europa zum Einsatz kommen. Vor allem den wegen der Corona-Pandemie schwer getroffenen Einzelhandelsgeschäften in der Innenstadt könnte Live Shopping wieder mehr Aufmerksamkeit bescheren. Denn Shopping-Streams in China sind nicht selten auch in stationären Läden entstanden. >> internetworld.de

​E-Commerce-Studie von Wunderman Thompson. Der Studie zufolge geht mittlerweile rund ein Drittel der Befragten wöchentlich online shoppen. Wenn Schweizer auf einen neuen Onlineshop treffen, achten sie am meisten auf das Angebot unterschiedlicher Zahlungsmöglichkeiten und auch darauf, ob die Website als sicher angezeigt wird. Am Computer oder Laptop wird eingekauft, nicht übers Smartphone. Dennoch könnten sich auch in der Schweiz Shopping-Apps als vielversprechender Vertriebskanal erweisen. 38% der Befragten planen ihr Onlineshopping-Verhalten während des Lockdowns auch in Zukunft beizubehalten oder sogar noch vermehrt online einzukaufen. >> wundermanthompson.ch

Whatsapp Business wird zum Shopping-Kanal ausgebaut. Immer mehr Unternehmen tauschen sich mit ihren Kunden über Whatsapp Business aus. Nun schaltet Whatsapp den angekündigten Shopping-Button frei, der weltweit verfügbar ist. Im Profil der Unternehmen und Online-Händler wird ein Katalog mit Produkten hinterlegt, auf den die Kunden im Chat zugreifen können. Der Button sieht aus wie ein Schaufenster. Whatsapp hat angekündigt, dass einige Funktionen im Business-Kanal künftig kostenpflichtig werden. Einzelheiten dazu sind noch nicht bekannt. >> t3n.de

Social Media goes Shopping: Instagram führt neuen Shop Tab ein. Instagram Shop soll Unternehmen im Zusammenspiel mit Facebook Shops erleichtern, ihre Produkte zu präsentieren. Nutzer finden hier personalisierte Empfehlungen basierend auf Accounts, denen sie bereits folgen. Ein neuer Shop Tab in der Hauptnavigationsleiste erlaubt Usern, mit einem Fingertipp Trends von Marken bei Instagram Shop zu entdecken. Unternehmen können im Instagram Shop vorgestellt werden, indem sie Produkte in ihren Inhalten konsequent markieren und Collections ihrer Produkte in ihrem Shop auf Instagram erstellen. >> internetworld.de

Zu guter Letzt
Vergessene Trends im Webdesign entdecken. Das Webdesign-Museum präsentiert über 1’600 sorgfältig ausgewählte Websites, die Webdesign-Trends zwischen 1991 und 2006 zeigen. >> webdesignmuseum.org
]]>
<![CDATA[MilesAhead Newsline 10.10.2020]]>Fri, 09 Oct 2020 22:00:00 GMThttps://milesahead.ch/blog/milesahead-newsline-10102020

Kuratiertes Wissen rund um Marketing, CRM und aus der digitalen Welt

Kundenbindung
So geht Stammgast. Internationale Hotelgiganten brüsten sich gern mit den Zahlen ihrer Loyalty-Members, die bis in den dreistelligen Millionenbereich reichen. Das Ziel aller Loyalty-Programme: Stammkunden sollen ans Unternehmen gebunden und die Zahl der Direktbuchungen erhöht werden. Was einst mit dem Sammeln von Stempeln in ein Büchlein begann, ist heute ein ausgeklügeltes elektronisches System, das auf Basis gesammelter Kundendaten eine immer individuellere Ansprache des Gastes ermöglicht. >> ahgz.de

Loyalty-Programm News
McDonald's lanciert Bonusprogramm «myMcDonald's». Mit dem App-basierten Loyalty-Programm sammelt man bei jeder Bestellung in einem der Restaurants in der ganzen Schweiz gelbe «M's». Für jeden Franken gibt es 5 «M's», die einem direkt in der McDonald's-App gutgeschrieben werden. Gratisprämien wie einen Kaffee oder eine Apfeltasche gibt es bereits ab 150 M's. Wer mehr sammelt, darf sich auf Cheeseburger, McFlurry, Chicken McNuggets bis hin zu ganzen Menüs freuen. >> mcdonalds.ch

John Lewis und Waitrose wollen gemeinsames Loyalitätsprogramm einführen. John Lewis & Partners soll eine kombiniertes Treueprogramm für die Marken Waitrose und John Lewis einführen, als Teil eines umfassenderen Vorstosses, die beiden Teile des Unternehmens näher zusammen zu bringen. Die Initiative folgt auf ein Pilotprojekt, bei dem 60‘000 Inhaber von MyWaitrose- und My John Lewis-Treuekarten im September 2018 eine kombinierte Karte mit Vorteilen für beide Einzelhändler erhielten. Waitrose Geschäftsführer James Bailey sagt gegenüber The Grocer: “We’ve got two much-loved brands with very loyal customers that don’t, at the moment, take advantage of what they’ve got collectively. Loyalty in several different formats at a joined-up level is important.” >> thegrocer.co.uk

Neuer Service in der PAYBACK App. PAYBACK Deutschland bietet in seiner beliebten App ab sofort einen neuen Service: App Nutzer können über PAYBACK PAY ihre Einkäufe nicht nur mit Geld bezahlen, sondern jetzt auch gleichzeitig in einem Schritt Punkte einlösen. >> payback.net

Gap lanciert neues Loyalitätsprogramm. Der Einzelhandelskonzern kündigte die Einführung eines zentralen Treueprogramms an, in dessen Rahmen Kunden Belohnungen über seine Markenfamilie (Gap, Old Navy, Banana Republic, Athleta) hinweg verdienen können. Als Teil des Programms, das in den gesamten Vereinigten Staaten und in Puerto Rico angeboten wird, können die Mitglieder Belohnungen bei allen vier Labels verdienen und einlösen. Kunden erhalten zwei Punkte für jeden $1, den sie stationär und online ausgeben, und erhalten nach jeweils 500 gesammelten Punkten Gutscheinprämien in Schritten von $5 für einen zukünftigen Kauf. >> footwearnews.com

P&C-Gruppe startet neues Kundenbindungsprogramm. Die Peek & Cloppenburg Unternehmensgruppe startet das neue Loyalty-Programm Insider. Teilnehmer sammeln Punkte die in Gutscheine umgewandelt werden, erhalten Vergünstigungen und exklusive Services wie verlängertes Umtauschrecht und Umtausch ohne Kassenbon. Insider Gold Mitglieder erhalten doppelte Punkte und werden zudem zu besonderen Erlebnissen eingeladen. >>peek-cloppenburg.de

Kundenservice
KI kann im Kundenservice helfen. Der Onlinehandel erfährt durch die Corona-Pandemie bereits seit Monaten starken Zuwachs. Dies bringt Herausforderungen speziell für den Kundenservice mit sich: Hohe Ticketvolumen, wie sonst nur zu saisonalen Hochzeiten, sind für Support-Teams kaum mehr handhabbar. Lange Wartezeiten und ein negatives Nutzererlebnis sind die Folgen. Sarah Al-Hussaini von ultimate.ai erklärt den Unterschied von intelligenten virtuellen Assistenten (IVA) und einfachen Chatbots. Zudem erläutert sie wie künstliche Intelligenz im Kundenservice helfen kann, Anfragen zu bewältigen, Kunden zufriedenzustellen und zu halten. >> etailment.de

Marketing Automation
3 Marketing-Automation-Workflows, die du an einem Vormittag aufsetzen kannst. Marketing-Automation ist Kommunikation, die auf dem Verhalten deiner Nutzer basiert. Du definierst den Auslöser und die Software versendet jedes Mal eine vorbereitete E-Mail. >> t3n.de

Datenanalytik
Wie Douglas Big Data für das Online Marketing nutzt. Datengestützte Entscheidungen sind ein Muss, um Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit voranzutreiben. Wie InternetWorld berichtet, wertet Douglas nicht nur soziodemographische Daten aus, sondern auch Daten zu Interessen oder letzten Einkäufen. Dadurch würde das Unternehmen nie unrelevante Kampagnen für Zielgruppen ausspielen. Die Douglas-Kundenkarte bildet eine valide Datenbasis, diese wird durch einen Data Layer auf der Website ergänzt. >> internetworld.de

Digitalisierung
Walmart passt Design seiner Märkte den digitalen Erfahrungen seiner Kunden an. Walmart gestaltet in den USA 200 Supercenter neu, um besser auf die digitalen Erfahrungen der Konsumenten eingehen zu können. Die neu gestalteten Läden werden ein Leitsystem aufweisen, das zur Nutzung von Apps anregt sowie mehr Self-Checkout-Kassen und kontaktloses Bezahlen mit Walmart Pay. >> businessinsider.com

E-Commerce
Onlineanteil bei Food-Delivery Services übersteigt umsatzmässig den Online-Lebensmittel-Handel. Die Umsätze der Online-Supermärkte dürften in der Schweiz dieses Jahr etwa eine halbe Milliarde Franken erreichen. Ebenfalls durch Corona befeuert werden die Lieferdienste in der Schweiz online bestellte zubereitete Speisen im Rekordumfang von etwa CHF 680 Mio. in die Schweizer Haushalte liefern. >> carpathia.ch

Mobile Apps
Bei Zooplus ist die App grösster Wachstumsmotor. Im Gegensatz zum grössten deutschen Wettbewerber Fressnapf konzentriert sich Zooplus voll und ganz auf das digitale Geschäft statt auf stationäre Filialen. Während die Desktop-Umsätze stagnieren, stiegen die mobilen Umsätze im vergangenen Jahr um 29 Prozent. Aufrufe über Tablets, die mobile Website und Apps machten 70 Prozent des gesamten Traffics aus. Wachstumstreiber sind die Apps, über die Zooplus 2019 über 213 Mio Euro Umsatz erwirtschaftete. Das ist ein Plus von 61 Prozent gegenüber dem Vorjahr. >> mobilebranche.de

Datenschutzbedenken bremsen Krankenkassen-Apps aus. Nicht alle digitalen Dienste der Krankenkassen kommen gleich gut an. Insbesondere Gesundheits-Apps stossen aufgrund von Datenschutzbedenken auf Ablehnung. Einfache elektronische Dienstleistungen wie digitale Versichertenkarten sind jedoch gefragt. >> netzwoche.ch

Digital Marketing
Affiliate-Publisher ist auf dem Weg zu einem achtstelligem Umsatz. Als Website-Betreiber mit Affiliate Marketing Geld zu verdienen ist in den vergangenen Jahren nicht unbedingt leichter geworden. Dass und wie man als Affiliate Publisher trotzdem sehr gesund wachsen kann, zeigt das 2012 gegründete Unternehmen Trimexa, das nach eigenen Angaben mittlerweile über 70 Mitarbeiter beschäftigt und seit dem Gründungsjahr profitabel ist. >> omr.com

Das sind die Tricks des aktuell weltweit erfolgreichsten Youtubers „MrBeast“. Mit diesen fünf Strategien erreicht der junge Amerikaner 500 Millionen Views pro Monat. Der 22-Jährige generiert innerhalb weniger Tage über 20 Millionen Views auf jedes seiner Videos – und hat eine Art TV-Kanal auf Youtube gebaut. >> omr.com

Soziale Medien gewinnen an Einfluss auf die Meinungsbildung. Das gilt in besonderem Mass für jüngere Menschen. Etwa ein Drittel der 15- bis 29-Jährigen, nämlich 34 Prozent, orientieren sich bei der Meinungsbildung an Sozialen Medien, wie der Medienmonitor festhält. Das sind mehr als 2018. Auf die Meinungen von Jüngeren haben die sozialen Medien mehr Einfluss als Radio (21%), journalistische Onlinemedien (18%), Print (16%) und Fernsehen (11%). >> werbewoche.ch​

Nur knapp ein Drittel der kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) der Schweiz sind gemäss einer Studie der FH Graubünden auf Social Media vertreten, wobei Facebook mit 29,3 Prozent, Instagram mit 16,1 Prozent und LinkedIn mit 12,4 Prozent die dominierenden Plattformen sind. Hinsichtlich der Reichweite, welche die KMU mit ihrer Social-Media-Präsenz erreichen, liegt Instagram an erster Stelle, und zwar mit einer durchschnittlichen Reichweite von 1’193 Followern, gefolgt von Facebook mit 924 Followern. >> werbewoche.ch

Sprachassistenten im Vergleich: Alexa ist am "dümmsten“. Lokale Suchanfragen können Sprachassistenten inzwischen recht gut beantworten. Google Assistant und Siri sind dabei am informiertesten. Alexa dagegen ist eher auf allgemeine Fragen konditioniert. >> internetworld.de

Zu guter Letzt
10 Minuten bis zum Meeting: 5 Google-Doodle-Games, die die Wartezeit verkürzen. >> t3n.de
]]>